St. Marienkirche


St. Marienkirche

Kirchplatz
31840 Hessisch Oldendorf





Die Kirche ist das älteste Gebäude der Stadt (Fertigstellung 1377). Mit ihrem mächtigen Wehrturm (bis 1955 im Besitz der Stadt) war sie nicht nur Versammlungsstätte der Gemeinde, sondern auch Zufluchtsstätte
zu kriegerischen Zeiten.

 

Der Innenraum beherbergte bis 1805, als der Innenraum wg. des Weserhochwassers auf Straßenniveau gebracht wurde, 2 Brunnen und war so groß, dass ursprünglich alle Bewohner der Stadt hier Platz fanden. Im Dachstuhl bewohnte der Tornemann (Feuerwächter) zwei kleine Kammern, auch der legendäre Baxmann verrichtete dort seinen Dienst. Durch den ersten lutherischen Prediger Eberhard Poppelbaum wurde die Gemeinde 1552 evangelisch.

 

Die gotische Hallenkirche ist ausgestattet mit einem wertvollen Taufbecken von Maute Pelking aus Hildesheim aus dem Jahre 1590 und einem Abendmahlsbild, das Heilwig von Münchhausen stiftete. 1886 wurde die Kirche im neugotischen Stil renoviert und schließlich 1965 wieder auf das ursprüngliche Niveau gebracht.

 

An der Ostwand der Kirche befinden sich die Begräbnisstätten der Familien Cordemann und von Mengersen aus dem 18. Jh.