Nach seiner Beerdigung trauten die Menschen ihren Augen nicht, als sie den Baxmann am Fenster seiner Wohnung stehen sahen. Als man ihn das zweite Mal beerdigte, ging er selbst mit den Leuten vom Friedhof wieder als Untoter nach Hause. Obwohl er ihnen nichts zuleide tat, fürchteten sie sich vor ihm. Deshalb ließen sie zwei Mönche aus Paderborn kommen. Sie verstanden, dass er noch keine Ruhe in seinem Grab finden konnte, weil er ja zu seinen Lebzeiten ein böser Mensch war und seine Gäste betrogen hatte. Deshalb verbannten sie ihn in den Süntel an die Blutbachquelle. Sie gaben ihm die Aufgabe, diese Quelle mit einem Sieb leer zu schöpfen, um seine Missetaten zu sühnen und so Ruhe zu finden. Der nächste Winter wurde jedoch sehr kalt, sodass das Wasser der Quelle zufror. Das Eis mit dem Sieb zu entnehmen war ein Kinderspiel. So war der Bann gebrochen und der Baxmann erschien wieder in Hessisch Oldendorf.

 

Daraufhin bannten ihn die Mönche nochmals an die Quelle, um sie mit einem Fingerhut auszuschöpfen. Bis heute hat man ihn nicht mehr in Hessisch Oldendorf gesehen. Es scheint ihm also noch nicht gelungen zu sein..

 

Klar, dass sich der Mythos Baxmann auch im Stadtbild wieder findet: Nicht nur als Brunnenfigur am Marktplatz, sondern auch als leibhaftiger Stadtführer, der die historische Vergangenheit bei einem sehr unterhaltsamen Rundgang wieder auferstehen lässt.

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