Die Sage von der Entstehung der Porta Westfalica

In uralten Zeiten quälte der Teufel die Bewohner des Wesertales, denn sie wollten ihm nicht dienen. Da dämmte er die Wallücke, durch die die Weser ihr Wasser in die Ebene ergoss, und nun schwoll der Strom im Tale an und stieg fast bis zur Krone des Gebirges. Die Leute retteten sich auf die Berge, doch immer höher wurde die Flut und immer größer die Not der armen Menschen. Aber dennoch wollten sie nicht dem Teufel dienen, sondern sie flehten zu Gott, er möge ein Einsehen haben. Da kam plötzlich ein Gewitter, und ein gewaltiger Sturm erhob sich. Ein Blitz spaltete das Gebirge und bildete eine Schlucht. Durch diese Bergscharte floss das Wasser ab, und die Täler und Tiefen wurden nach und nach frei. Der vom Blitz geteilte Höhenzug ist das Weser- und Wiehengebirge, die so entspannende Bergflucht heißt die Westfälische Pforte.

(nach Hagelskamp)

 

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