Lebendige Zeitreise durch Porta Westfalica

 

Kommen Sie mit auf eine kostümierte Führung zur Geschichte mit Anekdoten aus dem Leben Portaner Bürger, Geschäftsreisender und Gäste aus vergangenen Tagen.

 

Gruppen können die Führungen ganzjährig für sich buchen. Diese sind teilweise auch als barrierefreie Touren für Gehbehinderte oder Taubstumme durchführbar.

 


Lebendige Zeitreise am Jakobsberg mit...

 

Der Namensgeber des Jakobsberges

 

Jakob, der Zöllner

- Jakob, der Zöllner (ca. 1700-1785) -

 

Er, der dem Jakobsberg seinen Namen gab, berichtet bei einem Spaziergang auf dem Kammweg vom Fernsehturm bis zur Porta-Kanzel über "Sagenhaftes, Geschichte und Geschichten, Geografie und Geologie, sowie Land und Leute".

 

 

 

 

 

 


Ein Bismarckverehrer des Amtes Hausberge führt über seinen heimatlichen Jakobsberg

 

- Dr. Eduard Braun (1863-1929) -

 

Der 1. Vorsitzende des 1903 gegründeten Bismarckbundes an der Porta Westfalika freut sich über die rege Nutzung der von ihm angelegten Wanderwege. Dr. Braun erzählt gern über die Historie seiner geliebten Heimat mit der Portakanzel, dem Schlageter-Aussichtsturm und den Portaner Sandsteinbrüchen. Außerdem möchte er, dass die Ausflügler die Aussicht von der neu errichteten Bismarcksäule (heute Aussichtsplattform des Fernsehturms) genießen. Der praktische Arzt und Sohn einer Hausberger Apothekerfamilie weiß viel über die mannigfaltige Nutzung der Kräuter am Wegesrand zu berichten. Er kann aber auch auf das geologische, ornithologisches und literarische Interesse seiner Gäste eingehen.

 

Gesamtstrecke vom Fernsehturm zur Portakanzel und zurück mit leichter Steigung: 1,6 km


Lebendige Zeitreise am Wittekindsberg mit...

 

Ein Schaffner der Mindener Dampf-Straßenbahn-Gesellschaft führt zu seinem geliebten Kaiser-Wilhelm-Denkmal

 

Lebendige Zeitreise

 - Wilhelm Hassemeier -

 

Der Schaffner der ersten ostwestfälischen Dampf-Straßenbahn (1893-1920) geht gern mit Ausflüglern von der Endstation seiner geliebten Mindener Straßenbahn am Barkhauser Hotel ,,Kaiserhof" hinauf zum Denkmal des verehrten Kaiser Wilhelm I. Wenn die Gäste den steilen Anstieg vom Kaiserhof scheuen, dann beginnt die einstündige Führung am Denkmal vor dem Kiosk am Denkmal-Parkplatz. Der Schaffner erzählt von den kleinen Kastendampflokomotiven der Anfangszeit, der Umstellung auf die Elektrische und das Ende seiner Bahnstrecke im Jahr 1959. Der Kaisertreue berichtet mit leuchtenden Augen von der kaiserlichen Familie sowie der Eröffnung des Kaiser-Wilhelm-Denkmals. Aber er erzählt auch von der Untertagefabrikation im Denkmalstollen während der Kriegszeit und der gefährlichen Sprengung nach dem Krieg, die die heutige Restaurierung nötig gemacht hat.

 

Dauer der Führung vom Parkplatz am Hotel ,,Kaiserhof" (steiler Auf- und Abstieg über Wanderwege): 2 Stunden

Dauer der Führung vom Kiosk des Denkmalparkplatzes (kurzer Fußweg über Asphaltstraße und Pflasterwege): 1 Stunde


Früh gewann ich ein lebhaftes Verhältnis zur Natur

 

Ida Ströver

- Ida Ströver - 

 

Ida Caroline Bertha Hermine Ströver, geboren 1872 zu Wedigenstein, verbrachte ihre Kindheit und Jugend am Fuße des Wiehengebirges.

Als Nesthäkchen spielte sie mit den großen Brüdern wilde Spiele am Berg und im wachsenden Buchenwald, hier entdeckte sie die  Natur ganz nah. Ida entwickelte so eine Liebe die sie küntlerisch zum Ausdruck bringen konnte. Als Malerin und Schriftstellerin brachte sie diese Empfindungen zu Papier.

Sicher kam sie extra aus München vom Kunststudium, um die Einweihung des Kaiser Wilhelm Denkmals mit zu erleben.

Gern erzählt sie von dieser Zeit und blickt dabei auch heute auf „ihren Berg“. Deshalb empfängt sie interessierte  Freunde von Natur und Geschichte am "Wilhelm".

 

Auch in deutscher Gebärdensprache möglich.