Vor 250 Jahren, am 10. März 1776, rückten 654 Soldaten aus der landgräflich hessischen Festung Rinteln in den amerikanischen Unabhängigkeitskrieg aus. An der Seite der britischen Kolonialarmee kämpften sie gegen die Rebellen unter der Führung von George Washington. Die Ausstellung zeichnet anhand von Originaldokumenten, Tagebüchern, Gemälden, Karten und Ausrüstungsgegenständen die Ereignisse dieses Regiments nach: Von der abenteuerlichen und zehrenden Seereise nach New York, vom Siegeszug des Herbstes 1776, von der Katastrophe am Delaware, Gefangenschaft, Desertionen und der Verlegung nach Kanada, von Schiffsuntergängen und der Heimkehr nach vielen Jahren. Eine Ausstellung über Abenteuer, Elend, Hoffnungen und den Zufall als Wegweiser der Geschichte.
Die Ausstellung ist die einzige Museumsausstellung in Deutschland zum 250. Jahrestag dieser Ereignisse
Sie zeigt Gemälde, Waffen, Uniformen, Fahnen, Landkarten sowie einzigartige Dokumente: Den originalen Subsidienvertrag zwischen Hessen und Großbritannien vom 15. Januar 1776, das zeitgenössische Truppentagebuch des Rintelner Regiments v. Loßberg und die authentische Zeichnung der Schlacht bei Trenton durch Leutnant Andreas Wiederhold für das Kriegsgericht in Philadelphia.
Besuchen Sie die Ausstellung in Rinteln und erfahren Sie:
- Warum Georg Washington mehrere Rintelner Offiziere zum Lunch einlud…
- Wie das Rintelner Regiment Fort Washington auf Manhattan eroberte…
- Warum so viele Schaumburger Soldaten auf dem Meeresgrund vor New York liegen…
- Warum die amerikanische Demokratie den Fehlern von Oberst Johann Rall eine Menge zu verdanken hat…
Öffnungszeiten:
Täglich (außer montags) 14:00 – 17:00 Uhr
Sonn- und Feiertage: 11:00 – 17:00 Uhr
Für Gruppen nach Anmeldung auch vormittags und abends.
